5. Tag: Obercunnersdorf - Kottmarhäuser (16 km) Die Wanderung führt einen Teil durch den Denkmalsort und beginnt mit der Besichtigung des Museum Schunkelhaus, falls Sie es nicht schon am Vortag besucht haben. An die Alte Schulgasse hinter dem Gemeindeamt schließt sich der Naturlehrpfad an und führt zum Berg "Kottmar", oder wie die Einheimischen sagen: " Do naus geht´s zen Kupper". Richtung Westen um den Berg herum wandern sie nach Kottmarsdorf zur Kottmarsdorfer Bockwindmühle. Es ist ein technisches Denkmal und Museum an einem herrlichen Aussichtspunkt. Genießen Sie den Rundblick! Über Feldwege geht es dann wieder Richtung "Kupper-Wald" zur ersten Spree-Quelle. Es ist die höchstgelegene und von der Mündung in die Havel in Berlin die am weitesten entfernte Quelle der Spree. Ein großer Buchenwald umgibt diesen Ort, der auch als Kriegerdenkmal zur Besinnlichkeit einlädt. Das Wasser der Quelle fließt in Richtung Bautzen, nach dem Spreewald und dann auch nach Berlin. Dort mit der Havel vereint geht es über die Elbe bis hin zur Nordsee. "Blaue Steine" nennt man hier auch die Berge und Hügel. Auch der Kottmar ist ein alter Vulkanhügel, besteht aus blauem Basalt. Weil das Wasser aus den blauen Steinen entspringt, und weil diese blauen Steine schon immer Unheil ferngehalten haben, wird diesem Wasser besondere Kraft zugeschrieben. Wer damit getauft ist, dem seien ewiges Glück und Gesundheit beschert. Erklimmen Sie nun den Gipfel! Von 380 m NN vom Alten Schützenhaus aus schaffen Sie s nun bis auf 583 m NN. Jetzt haben sie sich aber eine Rast verdient. Schauen Sie, hier oben steht einer der ältesten Aussichtstürme und daneben der Vermessungspunkt der kurfürstlich sächsischen Triangulierung. Von diesem Punkt wurden die Höhen der Oberlausitzer Berge vermessen, denn der Kottmar ist "… in der Berge grünem Kranze…" der Mittelpunkt. Als Abstieg wählen Sie den Turmweg nahe der Sprungschanze. Er führt geradewegsbis zu den Kottmarhäusern vorbei an der Alten Bleiche bis zu Ihrem heutigen Quartier, der Pension "Kottmarschenke".
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- Spreequelltaufe mit der Sagengestalt Zwerg Gerbot: Als Zwerg Gerbot im Kottmarwald seine Mittagsruhe hielt, kicherten und kitzelten ihn die kleinen Waldelfen mit ihren Flüglen an der Nase. Zwerg Gerbot schreckte hoch und weil ihn die Sonnenstrahlen blendeten und er nicht erkannte, dass es nur die Elfen waren, die ihn neckten, fuchtelte er um sich und warf gleich drei Speere empört in die Gegend. Dort wo sie einspießten, entsprangen die Quellen der Spree.
- Und am Abend können Sie in der Kottmarschenke eine Lesung von wahren Anekdoten buchen.
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