6. Tag: Kottmarhäuser - Neugersdorf (18 km) Von der „Kottmarschenke“ führt der Wanderweg über den Sagenpfad links leicht bergan. Der kurze Abstecher zum Dreiländerblick ist lohnenswert. Der Sagenpfad kann in Richtung Walddorf oder auch schon über den Löbauer Weg zum Faktorenhof in Eibau verlassen werden. Von dort geht es weiter in Richtung Oderwitz, dem Ort der drei Bockwindmühlen. So wie alle Dörfer der Oberlausitz ist auch Oderwitz ein Staßendorf, das heißt, dass die Häuser damals entlang der Dorfbach gebaut wurden und die Besiedelung der Bachaue ohne Ortskern erfolgte. (in der OL heißt es "Die Bach") Lediglich die Kirche und das älteste Dorfgasthaus, der Kretscham, was auch so viel heißt wie "Gerechtsam", denn hier durfte auch Gericht gehalten werden, kann man als Zentrum ansehen. Einen Dorf- oder Marktplatz werden Sie jedoch nirgends finden. Oderwitz schlängelt sich im Tal am Wasser entlang mit vielen schönen Umgebindehäusern. In Oderwitz befinden sich auch das Kachelmann- Wetterkabinett und am Spitzberg eine Sommer-Rodelbahn. Vorbei an den Bleichteichen und durch den Richtersteinbruch führt der Weg weiter nach Leutersdorf. An der Anlage „Silberteich“ besteht die Möglichkeit für eine Rast, dann führt die Wanderung weiter auf dem Karasekweg durch den Neugersdorfer Stadtwald zur „Alten Jugendherberge“ in Neugersdorf. Hier ist Ihr nächstes Quartier.
Wir empfehlen Ihnen buchen Sie
- eine Führung im Wetterkabinett oder
- einen Lichtbildervortrag "Unterwegs in Räuberhauptmann Karaseks Revier". Der Robin Hood der Oberlausitz erzählt Schmunzelhaftes aus der Region.
Oder wie wäre es mit einem Bowling-Abend in der Nähe des Qaurtiers? Wir organisieren es gerne für Sie. |